Archiv - 2005

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Holzamer referierte an der Trainerschule in Mainz

Bei der Trainerschulung und Weiterbildung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes in Mainz hielt der Heppenheimer Coach Hansjörg Holzamer das zentrale Referat über „Modernes Krafttraining“. Es war vor allem der neue Leistungssportdirektor Jürgen Mallow, der sich nachdrücklich für die Einladung Holzamers eingesetzt hatte.
Dabei ging es um die Stellung des Krafttrainings im Trainingsprozess und die Forderung der „Zielorientierung“ und der individuell richtigen und korrekten Ausführung der Übungen.
 Die Bundestrainer des DLVs sahen dann auch neue Übungen und hörten neue Erkenntnisse im neuronalen Bereich.
Besonderen Anklang fanden die Vorführungen des Heppenheimer Weitsprungtalentes Remigius Roskosch am so genannten „Heppenheimer Schräggerät“. Es wurde Anfang der 90er Jahre von einem Mitarbeiter der Stadt, Werner Zimmermann im Bauhof nach Vorlage von Holzamer hervorragend konstruiert und erweckte in Mainz großes Interesse. An ihm hat sich schon Schwarthoff und die anderen Olympiateilnehmer geschult. Auch die funktionellen Übungen, teilweise völlig unbekannt, hatten große Aufmerksamkeit. Zum ersten Mal sah man außerhalb des Heppenheimer Trainings, das Krafttraining, dass für die überragenden Erfolge der Heppenheimer Sprint- Hürden- und – Sprungschule verantwortlich ist. Der völlig falsche Begriff des „Gurus“ war schnell ad acta gelegt. Die Arbeit Holzamers ist harte, akribische und kreative Arbeit.
Breiten Raum nahm die Diskussion über die leider immer noch praktizierte „beidbeinige Kniebeugen“ ein. Sie werden  immer noch oder schon wieder praktiziert, haben aber große Nachteile. Hierzu gehören: die Verletzungsanfälligkeit im Lendenwirbelbereich, der fehlende Einsatz der Füße zudem widerspricht die Ausführung der Erkenntnis, dass auf Grund der „neuronalen Steuerung“ einbeinige oder einarmige Ausführungen (unilateral)  den größten Kraftgewinn haben und unerreicht sind bei „willkürlichen Aktivierungen“ also bei der Explosivkraft. Launisch meinte der Referent: „Der Mensch ist kein Känguru, obwohl wir inzwischen wissen, dass auch die nicht beidbeinige arbeiten. “ Man könne bei immer weniger Talenten nur mit intelligentem und relativ ungefährlichem Training vorankommen.
 Holzamer schloss seinen Vortrag, der mit Fotos seiner großen Stars und Videos aus dem Trainingsprozess angereichert war, mit einem Wahlspruch des unvergessenen Berno Wichmann, dem Trainerguru aus Mainz, nach dem die DLV-Trainerschule benannt ist: „Bessere Ideen und Konzepte setzten sich nicht durch, weil die Ideen und Konzepte besser sind, sondern weil die Anhänger der alten Konzepte aussterben“.

Posted: 03.12.2005

Heppenheimer Neuzugang Jerome Crews

Posted: 02.11.2005

Felix Trogisch im D-Kader des Hessischen Leichtathletik-Verbandes

Die Veranstaltung hat Tradition und ist sehr sinnvoll. In Buseck (bei Gießen) trafen sich auch im diesmal die Kaderathleten des Hessischen Leichtathletik-Verbandes zur Aufnahme in die Landeskader. Jeder Athlet wurde mit seinen Leistungen und seinem Heimtrainer vorgestellt, „Ihr seid unsere Zukunft“, meinte der neue Sportwart des HLV, ein alter Bekannter, Horst Blattgerste, jahrelang in der gleichen Funktion beim Deutschen Leichtathletik-Verband tätig. Es war eine richtige Leichtathletikfamilie, die da beisammen saß und sich feiern lies. Zum ersten Mal seit langer Zeit war auch Hansjörg Holzamer anwesend mit seinem Nachwuchsläufer Felix Trogisch, der den Langsprint und Hürdenlauf in seiner Altersklasse in Hessen im Jahre 2004 beherrschte. Alle neuen Kadermitglieder erhielten ein T-Shirt mit dem Kaderaufdruck und eine Mappe, die über alles was auf die Athleten im nächsten Jahr zukommt informierte und fast für alle Fälle in einer Karriere konkrete Hilfe anbot. Das ist ein riesiger Fortschritt, alle Ansprechpartner zu kennen.

Einer der Landestrainer, Günther Eisinger (in den 60ziger Jahren Athlet in Heppenheim) führte fachkundig durch alle Disziplinen. Die Landestrainer assistierten ihm.

Anschließen saß man bei einem ausgezeichneten Büffet zusammen, während an der Wand der neue Beamer die schönsten Leichtathletikbilder des Jahres zeigte. Da gab es vielzu erzählen, eine gelungene Veranstaltung.

Posted: 2005

Remigius Roskosch (Weit: 7,22 m) MJA und Florian Seibold (110m Hürden: 13,62 sec) mit der goldenen Bestennadel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes für 2004

Posted: 2005

Florian Seibold wird bei der Universiade 2005 in Izmir Vierter über 110m Hürden

Posted: 2005




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