Archiv - 2011

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Othman Hadji Lazib mit Silbermedaille bei den Arabic Games in Katar

Gern hätte der in Heppenheim trainierende und startende Othman das Jahr mit einer weiteren Goldmedaille ausklingen lassen. Aber nach einem längeren Aufenthalt in Doha bei seiner Familie, um seine „Residenzia“ zu erhalten muss er 6 Wochen im Jahr dort verbringen, kam er mit erheblichen Fußproblemen nach Deutschland zurück. Teilweise konnte er kaum gehen. Nun begann ein Wettlauf mit der Zeit. Coach Holzamer ließ seine Beziehungen spielen. MRT-Aufnahmen wurden gemacht und Ex-Leichtathlet Kai Dressler, der nun in Ludwigshafen praktiziert, eingeschaltet.
Ein Tag vor der Abreise zu den Arabischen Spielen (die Olympischen Spielen der arabischen Welt) war der Fuß schmerzfrei. Nur es fehlten 4 Wochen Training. So konnte er nicht seine wirkliche Leistung abrufen. Hinzu kam, dass er, nach souveränem Vorlauf in 13,73 sec, den Start im Endlauf total verschlief. So wurde er von einem in Amerika trainierenden Sudanesen knapp geschlagen und die Saison, die schon seit Mai lief, endete mit einer Silbermedaille in 13,74 sec. Damit war er sehr unzufrieden. Nun wird auf Olympia 2012 in London hingearbeitet. Auch hierbei möchte der Algerische Leichtathletik-Verband Coach Hansjörg Holzamer dabei haben.

Posted: Dezember 2011

Yannick Roggatz – Höhen und Tiefen eines Leistungssportlers

Einer Achterbahn glich das Sportjahr 2011 für Yannick Roggatz. Das große Ziel des Heppenheimer Weitspringers war von Anfang an die U 20 Europameisterschaften in Tallin (Estland) gewesen. Hier wollte wieder um eine Medaille springen.
Die Hallensaison musste wegen der Entfernung seiner Weisheitszähne  ausfallen. Man wollte die Pause auch dazu benutzen, die Technik umzustellen. Ein moderater Hitch-kick (Laufsprung) war das erklärte Ziel. Allerdings  war sein Hangstil so verfestigt, das es sehr schwierig wurde, etwas zu ändern. Im Trainingslager in Teneriffa ließ sich Fortschritt erkennen. Aber die beiden Sprungtechniken schienen miteinander zu kämpfen. Teilweise war sein Absprung so verunsichert, dass keine Effektivität mehr vorhanden war. Er hob nicht mehr ab. Zudem hatte sich die Distanz zum Brett verändert, so dass oft auch gute Sprünge knapp übertreten waren. Alle Versuche die Qualifikationsleistung von 7,55 m zu erreichen,  blieben erfolglos.
So versuchte man den Hürdenlauf  mehr in den Mittelpunkt des Trainings zu stellen, mit Erfolg.
Rechtzeitig zu den Hessischen Jugendmeisterschaften in Gelnhausen kehrte Yannick zu seiner alten Stärke zurück. Mit 7,39 m wurde er mit deutlichem Vorsprung Hessischer Meister und gewann zudem die 110 m Hürden in 14,30 sec, einer neuen Bestzeit.
Aber die Qualifikationsleistung war doch noch ein Stück weg.

Roggatz im Weitsprungkrimi in Mannheim

Die Juniorengala in Mannheim war die letzte Möglichkeit für Yannick Roggatz (TV Heppenheim) sich für die Europameisterschaften der U 20 zu qualifizieren. Er und sein Trainer hatten die Schwächen analysiert und in buchstäblich letzter Minute hatte man die Technik wieder im Griff. Aber Yannick machte es spannend. Das fachkundige Publikum litt mit. Er hat aus der Region eine richtige Fangruppe, die sich in Mannheim lautstark bemerkbar machte.
7.55 m mussten gesprungen werden, immerhin ein Zentmeter mehr als seine Bestleistung und das gegen internationale Konkurrenz. Das hatte der DLV von ihm verlangt.
Schon der erste Sprung war vielversprechen: 7.53 m „Sche… entfuhr es Yannick“. Aber jetzt hatte er auch wieder die mentale Sicherheit. Er war sicher, sein Ziel zu erreichen.
Der zweite Versuch missglückte, dann flog er wieder weit, aber der Kampfrichter las unter dem Murren des Publikums, das hörbar mitlitt,  7.54 m ab. Ein Zentimeter fehlte. „Hätten die nicht 7.55 m sagen können…?“, war die Meinung des Publikums. Natürlich nicht, es muss ja alles seine Ordnung haben.
Dann kam wieder ein weiter Satz, bei dem technisch alles klappe, langes Zögern beim Kampfgericht, dann die rote  Fahne. Erst die biomechanische Analyse wird später zeigen, ob der Kampfrichter recht hatte. Es blieb ein Streitfall. Aber der Sprung zeigte seine Möglichkeiten.
Aber Roggatz ließ sich an diesem entscheidenden Tag nicht aus der Ruhe bringen. Wichtig, nur kein Übertritt produzieren. ..
Als er beim nächsten Sprung aus der Grube stieg, sah man schon, es könnte geklappt haben.  Die Fans hielten den Atem an. Dann die elektronische Anzeige : 7, 5 9 m . Ein Jubelschrei. Auch das Publikum reagierte.  Die Nationalmannschaft für Tallin war erreicht. Bei diesem Versuch gab’s praktisch kein Wind. Die beste Serie, die Roggatz je gesprungen hatte und neue Bestleistung. Aber er war bei diesem Sprung auf Sicherheit gegangen. So war der Sprung effektiv erheblich weiter.
Dann aber wollte er unbedingt noch Hürden laufen. Die Konzentration war nicht mehr so da. Aber Zweiter mit nahezu Bestleistung in 14.31 sec war ein guter Abschluss des Tages, bevor sich die Presse und das Leichtathletik TV auf ihn stützte. Inzwischen ist er zu einem geschätzten Interviewpartner geworden.
Seine Nominierung kam 2 Tage später. Er hatte das Team erreicht.
Trainer Hansjörg Holzamer und die Familie Roggatz flogen auf eigene Kosten nach Estland zur Unterstützung. Glänzendes Wetter und die estnische Metropole ist wirklich sehenswert. Allerdings kam eine Akkreditierung wieder nicht in Frage, das alte Lied. Die Eingriffsmöglichkeiten vor allem beim Einlaufen und der Vorbereitung waren dadurch stark beschränkt. Dreimal hob der Kampfrichter die rote Fahne. War es vielleicht Übermotivation gewesen??? „Jetzt muss ich aber Deutscher Meister werden …“, war Yannicks Kommentar.

Yannick Roggatz bewahrt die Nerven Deutscher Jugendmeister im Weitsprung

Bei den deutschen Jugendmeisterschaften im Ernst-Abbe-Stadion in Jena waren die beiden Heppenheimer Starter Larissa Mathes  und Yannick Roggatz wahrlich nicht vom Glück verfolgt. Immer verhinderte strammer Gegenwind in den Halbfinals das Weiterkommen.  Im Hürdenlauf war im schwächeren ersten Semifinale Rückenwind und im Lauf von Roggatz mit den 5  besten Hürdenläufern  immerhin 1, 7 m Gegenwind. 4 Hundertstel verhinderten einen Finaleinzug. Außerdem prellte er sich an der letzten Hürde das Nachziehbein am Knie, das ja  sein Sprungbein ist. Aber seine mentale Stärke war zurückgekommen.

Ein wahrer Weitsprungkrimi entschied die Vergabe um die Goldmedaille

Nach der Pleite von Tallinn (Estland), als er ohne gültigen Versuch im Vorkampf ausschied, bewies Yannick Roggatz (TV Heppenheim) in Jena bis zuletzt starke Nerven. Während seine Konkurrenten mit den äußeren Bedingungen überhaupt nicht zu Recht kamen. Hier zeigte er seine ganze Routine.
Den sechsten Durchgang bestritt er auf Position drei liegend. Mit der Sprungtechnik konnte man nicht zufrieden sein. Mit der lauten Lautsprecheransage hatten Coach und Athlet einen fast unüberwindlichen Gegner. Eine Verständigung fast unmöglich. Dann flog Roggatz bis auf 7,43 Meter und überflügelte den bis dahin in Führung liegenden Marcel Lienstädt (LG Tönning-St. Peter). Der Schleswig-Holsteiner belegte mit 7,41 Metern am Ende Platz zwei. Überraschend auf dem Treppchen landete Luis Hanßler (ASC Ratingen West): Er war mit einer Jahresbestleistung von 7,02 Metern angetreten, sprang im zweiten Versuch 7,23 und im fünften Versuch sogar 7,36 Meter. Das reichte zu Bronze. Nach den  7.43m von Roggatz konnten aber immer noch zwei Athleten kontern, kamen aber mit dem Wind nicht klar. Roggatz saß ungerührt im Teilnehmerzelt, während die hessische Ecke zitterte.
 Da hatte Roggatz seinen Sieg noch nicht registriert.Bei der Landung hatte er so viel verloren, aber es reichte.
Leider hatte die Ansage kaum Zeit für den Weitsprung, so wusste man nicht genau, wie die Sache stand. Das lag vielleicht auch daran, dass niemand aus einem Ostverein am Endkampf teilnahm, so die Vermutung der anwesenden Trainer. Nur die Springergemeinde auf der Gegengeraden feuerte lautstark an. Da hatte man das Ergebnis schon übers Net auf dem Päd.
Die Medaillengewinner beschwerten sich über die fehlende Aufmerksamkeit während ihres Wettkampfes bei der Siegerehrung. Sie wurden durch ein langes Interview aus dem Innenraum entschädigt. Roggatz zeigte, dass er viel mehr drauf hatte und schaute wegen seiner verkorksten Landungen betroffen drein,  als sein Coach rief: „Es ist peinlich, aber du hast gewonnen…“
Erst nach der Siegerehrung begann der Reisener zu erfassen, dass er zum ersten Mal im Freien deutscher Meister geworden war. Vereinskamerad Roskosch reagierte mit SMS auf die Siegesnachricht sarkastisch: „Gewonnen ist gewonnen…“. So begann sich Roggatz nach der Siegerehrung und einem langen Presseauftritt doch noch zu freuen. Roggatz ist jetzt ein Fall für YouTube. Als Belohnung wurde er in den Kader aufgenommen und bekam einen Vertrag bei Nike. Man erwartet viel von ihm.

Posted: Dezember 2011

Highlights  Leichtathletik TV Heppenheim 2011- Larissa Mathes

Neben Yannick Roggatz  gehörte vor allem Larissa Mathes zu den herausragenden  Athleten im Nachwuchsbereich des TV Heppenheim. Hier hat man immer das Problem deutlich zu machen, dass es sich um Leistungssport handelt, der mit dem üblichen Breitensport nicht viel zu tun hat. Man wundert sich auf wie viel Unkenntnis man trifft.
Nach einem Trainingslager in Teneriffa, für Leistungssportler wahrlich keine Erholung mit Rumliegen in der Sonne,   wurde Larissa Mathes im weiblichen Sprint zu einer festen Größe, wurde aber auch immer wieder mit Pech konfrontiert.
So bei den hessischen Hallenmeisterschaften in Kalbach, wo man sie nach dem von ihr gewonnenen Zwischenlauf auf den letzten Platz setzte und es großer Anstrengung bedurfte – Coach Holzamer musste Trepp auf Trepp ab in der Kalbacher Halle herumrennen –  um das zu korrigieren. Kein Wunder dass es da der 19jährigen nur zum zweiten Platz reichte. Umso souveräner ihr Hessentitel über 200 m , in der Halle zum ersten Mal unter 25 Sekunden.
Eigenartig auch die Vorgänge bei den Hessischen Jugendmeisterschaften in Gelnhausen. Hier wurde der Endlauf über 100 m um mehr als eine Stunde verschoben. Niemand sagte ihr Bescheid und auch Coach Holzamer wurde nicht informiert, ob wohl er immer wieder zum Kampfgericht ging.  So wurde sie nach überzeugender Vorstellung im Zwischenlauf, nachdem sie in glühender Hitze versucht hatte sich in Wettkampfbereitschaft zu halten, nur Zweite, was sie maßlos ärgerte: „Ich wollte über die kurze Distanz endlich gewinnen…“ Dafür wurde sie In Gelnhausen souverän Meisterin über 200 m. Vom Start an lag sie hier vorn und ließ den Gegnerinnen nicht den Hauch einer Chance. Doppelmeisterin wurde sie immerhin bei den Regionalmeisterschaften in Reinheim. Ihr absoluter Höhepunkt in der Saison 2011 waren dann die Süddeutschen Juniorenmeisterschaften in Eisenberg. Hier traf sie auf teilweise zwei Jahre ältere Konkurrenz. Aber auch hier war das Pech wieder im Spiel. Über 100 m wurde sie trotz Bestzeit auf die Außenbahn gesetzt. Hier musste sie an den Zuschauern, die sich weit über die Barriere beugten, vorbeilaufen. Zudem lag auch noch ein Rucksack auf ihrer Bahn. „Das Computerprogramm hat sich geirrt…“Die Ausrede kennt man.  Mehr als der vierte Platz war da nicht drin.
Eine Delikatesse ihr 200 m End-Lauf .Hier sprintete sie ihre absolute Bestzeit mi 24,39 sec und wurde laut Aushang auf Platz  1 gesetzt. Bei der Siegerehrung allerdings wurde sie ohne Angaben von Gründen als Zweite bei gleicher Zeit aufgerufen. Das ist regelwidrig. Inzwischen wird sie wieder als Meisterin geführt.
Sie rechnet sich viel für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena aus. Diesmal wollte sie nicht wie im Vorjahr nur im B-Lauf starten. Aber bei einem Probestart in die Kurve, wieder einmal auf Bahn acht,  zerrte sie sich den Rücken, aus war der Traum.
Zurzeit macht sie am Starkenburggymnasium ihr Abitur. Man wird sehen wie sich das auf ihre Leistung auswirkt. Vom OSP Rhein-Neckar wurde sie inzwischen zu einem „Beruflichen Orientierungsseminar für Leistungssportler“  eingeladen, das ihr viele Erkenntnisse für das kommende Studium  brachte und eine Anerkennung für ihre Leistung war.

Posted: Dezember 2011

Paolo Dal Molin (TVH) mit Bestzeit über die Hürden

Bei einem Meeting in Bellinzona (Schweiz) konnte Paolo seine Bestzeit auf 13,67 Sekunden verbessern.

Posted: September 2011

Lazib Hadji Othman Gold in Maputo

Der für den TV Heppenheim startende 110 m Hürdensprinter Lazib Hadji Othman hat sein großes Ziel erreicht. Bei den Afrikaspielen in Maputo (Mosambik) erreichte er unter schlechten Bedingungen mit 13,48 sec die Goldmedaillen. Darauf hatte er in Heppenheim hingearbeitet. Bei den Afrikaspielen handelt es sich um Olympische Spiele mit allen Sportarten für den Kontinent Afrika. Nun gehört er zu den bekanntesten Athleten Afrikas. Nach dem Gewinn der Afrikanischen Meisterschaft im letzten Jahr fehlt jetzt nur noch die Arabische Meisterschaft. Nach einer abenteuerlichen Reise über Johannisburg kam Othman auch ohne seinen Trainer, Hansjörg Holzamer, am besten mit den Bedingungen zurecht und siegte überlegen. Nur mit Hilfe von SMS standen Trainer und Athlet die letzten Tage in Kontakt. Gegen Ende des Jahres wird Othman noch bei den Arabischen Championships starten. In Dohar (Katar) soll in sein Trainer wieder begleiten. Seine Frau und Sohn Yannis leben zur Zeit in Bensheim.

Posted: September 2011

Siegreiche TVHler

Bei einem Leichtathletik Test des DLV in Mannheim setzte sich der für den TV Heppenheim startende Hürdenläufer Ortman Lazib (Algerien) souverän durch und verbesserte den Nationalen Rekord gleich über die hohen Hürden  um 4 Hundertstel auf 13,46 sec  bei zulässigem Rückenwind. Leider konnte er nie im besten Lauf laufen. Aber in Daegu bei der kommenden DM dürfte er mit dieser Form das Halbfinale erreichen.
Kurzfristig war auch Weitspringer Yannick Roggatz, der deutsche Jugendmeister, eingeladen worden, der im wahrsten Sinne des Wortes bereits auf gepackten Koffern angereist war, da er nach Italien zu Paolo de Molina in die Ferien fährt. Er sprang 7,31 m und fand wenig Gnade beim Kampfgericht, dass trotz Postest einen sehr weiten Sprung ungültig wertete.
Bei gleichzeitig stattfindenden Sommermeeting in Weinheim setzte sich die A-Jugendliche Larissa Mathes in 12,31 sec über 100 m und in 25,04 sec über 200 m gewohnt souverän durch.
Seit den deutschen Jugendmeisterschaften laboriert sie an einer Fußverletzung. Patrick Knapp  (16 Jahre) und nach männliche Jugend muste bei der männlichen Jugend A starten und  lief mit 12,19 sec über 100 m Bestzeit wurde mit neuem Rekord im Weitsprung bei den Jugendlichen Fünfter in 5,98 m. Die 6 Meter eine Frage der Zeit?

Posted: August 2011

Deutscher Jugendmeister im Weitsprung

Bei den deutschen Jugendmeisterschaften im Ernst-Abbe-Stadion in Jena waren die beiden Heppenheimer Starter Larissa Mathes und Yannick Roggatz wahrlich nicht vom Glück verfolgt. Immer verhinderte strammer Gegenwind in den Halbfinals das Weiterkommen. Im Hürdenlauf war im schwächeren ersten Semifinale Rückenwind und im Lauf von Roggatz mit den 5  besten Hürdenläufern  immerhin 1,7 m Gegenwind. 4 Hundertstel verhinderten einen Finaleinzug. Außerdem prellte er sich an der letzten Hürde das Nachziehbein am Knie, das ja sein Sprungbein ist.


Ein wahrer Krimi entschied die Vergabe um die Goldmedaille im Weitsprung  in Jena.

Nach der Pleite von Tallinn (Estland), als er ohne gültigen Versuch im Vorkampf ausschied, bewies Yannick Roggatz (TV Heppenheim) in Jena bis zuletzt starke Nerven. Während seine Konkurrenten mit den Bedingungen nicht zu Recht kamen.
Den sechsten Durchgang bestritt er auf Position drei liegend. Mit der Sprungtechnik konnte man nicht zufrieden sein. Mit der lauten Lautsprecheransage hatten Coach und Athlet einen fast unüberwindlichen Gegner. Dann flog Roggatz bis auf 7,43 Meter und überflügelte den bis dahin in Führung liegenden Marcel Lienstädt (LG Tönning-St. Peter). Der Schleswig-Holsteiner belegte mit 7,41 Metern am Ende Platz zwei. Überraschend auf dem Treppchen landete Luis Hanßler (ASC Ratingen West): Er war mit einer Jahresbestleistung von 7,02 Metern angetreten, sprang im zweiten Versuch 7,23 und im fünften Versuch sogar 7,36 Meter. Das reichte zu Bronze. Nach den 7,43m von Roggatz konnten aber immer noch zwei Athleten kontern, kamen aber mit dem Wind nicht klar. Roggatz saß ungerührt im Teilnehmerzelt, während die hessische Ecke zitterte.
Leider hatte die Ansage kaum Zeit für den Weitsprung. Das lag vielleicht auch daran, dass niemand aus einem Ostverein teilnahm. Nur die Springergemeinde auf der Gegengeraden feuerte lautstark an. Roggatz zeigte, dass er viel mehr drauf hatte und schaute wegen seiner verkorksten Landungen betroffen drein,  als sein Coach rief: „Es ist peinlich, aber du hast gewonnen…“

Erst nach der Siegerehrung begann der Reisener zu erfassen, dass er zum ersten Mal im Freien deutscher Meister geworden war. Vereinskamerad Roskosch reagierte auf der SMS sarkastisch: „Gewonnen ist gewonnen…“. So begann sich Roggatz nach der Siegerehrung und einem langen Interview doch noch zu freuen. Jetzt erst begann er seinen Sieg zu realisieren.

Posted: August 2011

Zwei Siege beim Jubiläumssportfest in Wehrheim (Frankfurt) für den TVH

Zur TG Wehrheim gibt es seit Jahren enge Kontakte, deshalb war es selbstverständlich, dass trotz Sommerferien Athleten des TV Heppenheim bei der Einweihung der neuen Kunststoffbahn teilnahmen. TG Wehrheim ist mit Gründungsdatum 1861 noch drei Jahre älter als der TV Heppenheim. Wehrheim ist ein wünderschönes Städtchen im Taun.
Trotz empfindler Kälte gewann Larissa Mathes die 100 m gleich zweimal überlegen in 12,44 sec. Beim ersten Mal war leider die Zielkamera ausgefallen.
Als Vorbereitung für die Deutschen Jugendmeisterschaften am kommenden Wochenende in Jena testste sich auch Yannick Roggatz im Weitsprung, kam aber nicht zu recht und musste wegen Indisposition den Wettkampf sogar abbrechen. Er gewann dennoch überklegen mit 6,85 m. Jetzt muss er sich in der kommenden Woche bei hoffentlich besserem Wetter wieder aufbauen. In Jena will er außerdem in den Endkampf über 110 m Hürden kommen.

Posted: Juli 2011

Lazip erneut nationaler Rekord

Bei den algerischen Meisterschaften lief der beim TV Heppenheim unter Hansjörg Holzamer trainierende Orthmna Hadj Lazip (Algerien) mit 13,50 sec neuen nationalen Rekord über die 110 m Hürden.
Damit hat er überlegen die Qualifikation für die Weltmeisterschaften im südkorianischen Daegu erreicht. Inzwischen ist er in Algerien ein Star und man schreibt Wunderdinge über das Training in Heppenheim. Diesmal hatte er bei den nationalen Meisterschaften teilgenommen, um sich für Südkorea zu qualifizieren.
Jetzt soll ihn sein Trainer nach Dagu zu den Weltmeisterschaften und zu den afrikanischen Spielen bekleiden. Was in Deutschland immer leider unmöglich war. Auch in Tallinn war der Coach nicht akkreditiert gewesen.

Posted: Juli 2011

Roggatz bei den U20 Europameisterschaften  in Tallin

Am Donnerstag (21. Juli) beginnen in Tallinn (Estland) die U20-Europameisterschaften.
Alle 118 Teammitglieder sind gesund in Tallinn angekommen. Die Mannschaft unter ihnen Yannick Roggatz (TV Heppenheim) findet hier optimale Bedingungen vor, sowohl was die Trainings- und Wettkampfstätten als auch die Unterbringung angeht. Der estnische Verband ist sehr bemüht um die deutsche Nationalmannschaft und sorgt dafür, dass es ihr an nichts mangelt.
Das Objekt der Begierde haben die Veranstalter bereits ins Netz gestellt. Man erhält den Eindruck, die Europameisterschaften der U21 sind gut vorbereitet.
Yannick Roggatz (TV Heppenheim) wird in Tallin die Unterstützung von Vater und Mutter und seinem Trainer Hansjörg Holzamer erhalten, sie fliegen auf eigene Kosten an die Ostsee. Die Wettervorhersage stellt 24 Grad aber auch mögliche Gewitter in Aussicht. Ein Wetter das dem jungen Reisener liegt.
Insofern ist alles gut vorbereitet. Wer die Wettkämpfe verfolgen will,  kann das in Eurosport tun, der aus Estland live überträgt.

Den Dienstag und Mittwoch wird Roggatz nutzen, um sich mit den Trainings- und Wettkampfstätten vertraut zu machen. Er wird die letzten Trainingseinheiten absolvieren und den Absprung kontrollieren.

DLV-Bundestrainer Chounard umreist die Ziele in Tallinn: „Wir wollen unseren Nachwuchshoffnungen vor allem ein internationales Lernfeld bieten, das es ihnen ermöglicht, sich auf die nächsten Schritte im Erwachsenenbereich vorzubereiten. Dafür gibt es meines Erachtens keine bessere Plattform als internationale Jugendmeisterschaften wie hier in Tallinn. Wir haben trotzdem bei der Nominierung hohe Maßstäbe angesetzt. Diejenigen, die sich qualifizieren, haben hier gute Chancen auf vordere Platzierungen und finden optimale Bedingungen vor.“
So wird es Ziel sein, die eigene Leistung zu bestätigen. Das wären im Fall von Roggatz die 7,59 m mit denen er sich qualifiziert hat.

Posted: Juli 2011

Larissa Mathes immer schneller

Bei den Süddeutschen Juniorenmeisterschaften in Eisenberg (Pfalz) zeigte die A-Jugendliche Larissa Mathes vom TV Heppenheim und große Leistungssteigerung und errang Silber über 200 m.

In der von ihr wenig geliebten 100 m – Sprintstrecke bekam Larissa Mathes im Endlauf - nach dem Reglement eindeutig - die falsche Bahn, nämlich die Bahn 8 mit engem Kontakt zum Publikum. Dass sie auch noch von einem Rucksack auf der Bahn irritiert werden sollte, konnte niemand ahnen. Die Bahnverteilung kam so kurz vor dem Start zur Veröffentlichung, dass kein Protest mehr möglich war. So wurde sie hier mit 12,41 sec nur Siebte, nachdem sie im Zwischenlauf mit 12,21 sec  bis auf eine Hundertstel ihre Bestzeit eingestellt hatte.
Über 200 m wollte sie sich revanchieren. Nach überlegenen Vorlaufsieg in 35,11 sec lag sie im Endlauf wenige Meter vor dem Ziel noch zurück, lief dann aber in einem sehenswerten Finish auf der Ziellinie zu Carlotta Buckel (Ludwigshaven) auf und bekam exakt die gleiche Zeit. Dann wurde geschachert, zunächst sollten beide die Goldmedaille erhalten, aus unerfindlichen Gründen wurde allerdings bei der Siegerehrung ihre Konkurrentin auf den ersten und sie bei gleicher Zeit auf den zweiten Platz gesetzt. Für viele etwas undurchsichtig.
Viel wichtiger war, dass sie ihre Bestzeit um 4 Zehntel unterboten hatte und ihre Konkurrentinnen, die teilweise 4 Jahre älter sind, beherrschte.
Das eröffnet gute Aussichten für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena, Anfang August.

Posted: Juli 2011

Roggatz (TV Heppenheim) für EM U20 nominiert

Nun ist es amtlich, der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat sein Team für die U20-Europameisterschaft in Tallin (Estland) nominiert, die vom 21. bis 24. Juli stattfindet. 

85 Athleten – 41 Frauen und 44 Männer – gehen auf die Jagd nach Medaillen und guten Leistungen. Unter ihnen auch der Reisener Yannick Roggatz, der für den TV Heppenheim startet, der jetzt seine wartete  schriftliche Einladung bekam.
Er gehört zu den wenigen Athleten in seiner Altersklasse, die bereits internationale Erfahrung haben. Er nahm bereits an Europameisterschaften und Weltmeisterschaften teil.  Herausragend seine Bronzemedaille 2009 in Brixen (Südtirol).
In diesem Jahr war es ein hartes Stück Arbeit die Qualifikationsmarke zu erreichen. Vor allem die Konzentration auf das Abitur wurde wahrscheinlich unterschätzt. Aber Schritt für Schritt wurde er an die gewünschte Leistung von 7,55 m herangeführt, die dann am vergangenen Wochenende in Mannheim (wir berichteten) klappte, als er mit 7,59 m Zweiter in einem hochrangigen Wettbewerb wurde. Ein weiterer Athlet des DLV wird ihn nach Tallin begleiten.

Man wird versuchen auch dem Trainer Hansjörg Holzamer einen Flug nach Tallin (Estland) zu ermöglichen. Die Qualifikation wird am 21.07., einem Donnerstag und das Finale am darauffolgenden Tag stattfinden. Dann muss der Coach schleunigst nach Kassel, wo Weitspringer Remigius Roskosch nach seiner Rückkehr um die deutsche Meisterschaft springt.

Posted: Juli 2011

Roggatz im Weitsprungkrimi in Mannheim

Die Juniorengala in Mannheim war die letzte Möglichkeit von Yannick Roggatz (TV Heppenheim) sich für die Europameisterschaften der U 20 zu qualifizieren. Er und sei n Trainer hatte die Schwächen analysiert und in buchstäblich letzter Minute hatte man die Technik wieder im Griff. Aber Yannick machte es spannend. Das fachkundige Publikum litt mit.
7,55 m mussten gesprungen werden und das gegen internationale Konkurrenz. Das Hatte der DLV von ihm verlangt.
Schon der erste Sprung war vielversprechen: 7,53 m „Sche… entfuhr es Yannick“. Aber jetzt hatte er die Sicherheit.
Der zweite Versuch missglückte, dann flog es wieder weit, aber der Kampfrichter las unter dem Murren des Publikums, das mitlitt, 7,54 m ab. Ein Zentimeter fehlte.
Dann kam ein weiter Satz, langes Zögern beim Kampfgericht, dann die rote Fahne. Erst die biomechanische Analyse wird zeigen, ob der Kampfrichter recht hatte. Aber Roggatz ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Wichtig, nur kein Übertritt. Als er beim letzen Sprung aus der Grube stieg sah man schon, es könnte geklappt haben.  Dann die elektronische Anzeige : 7,59 m. Ein Jubelschrei. Die Nationalmannschaft für Tallin war erreicht. Bei diesem Versuch gab’s praktisch keinen Wind. Die beste Serie, die er je gesprungen hatte und Bestleistung.

Dann aber wollte er unbedingt noch Hürden laufen. Die Konzentration war nicht mehr so da. Aber Zweiter mit nahezu Bestleistung in 14,31 sec war ein guter Abschluss des Tages, bevor sich die Presse und das Leichtathletik TV auf ihn stützte.

Posted: Juli 2011

Cordula Knapp erfolgreich beim Halbmarathon

Cordula Knapp vom TV Heppenheim startete am vergangenen Sonntag beim Aletsch-Halbmarathon in der Schweiz.
Von der auf 1950 m hohen gelegenen Bettmeralp ging es auf das Bettmerhorn mit 2643 m.
Der schönste Halbmarathon in Europa in einmaliger Natur. In der Aletscharena, entlang dem längsten Gletscher der Alpen, dem UNESCO Weltnaturerbe.
Eine Herausforderung in grandioser Bergwelt. Wie bemerkte ein Läufer „Wer hier schnell läuft, ist selber schuld“.

Unter diesen Umständen war die Zeit von 3,05 Std hervorragend. In der Klasse 60+ mit 18 Läuferinnen wurde Cordula Knapp 6. hinter 5 Schweizer Frauen, die natürlich viel bessere Trainingsmöglichkeiten haben.
Bei 2040 Startern, aufgeteilt in 6 Blöcken, lief Cordula im letzten Block, was ein großer Nachteil war, da sie auf einigen Teilstrecken gezwungen war, ungewollte Gehpausen einzulegen. Es war unmöglich zu überholen, da die Strecke hier aus einem
schmalen Pfad an überaus steiler Bergflanke besteht. Trotzdem ist sie mit dem Lauf zufrieden und sie will sich im nächsten Jahr in einem vorderen Block einreihen lassen. Dann will sie auch die Schweizerinnen angreifen.

Die Aussicht war die Strapaze wert.

Posted: Juni 2011

TVH in Gelnhausen erfolgreich - Roggatz mit dem Ehrenpreis

Mit Riesenschritten geht es nun voran. Yannick Roggatz war der überragende Weitspringer bei den Hessischen Jugendmeisterschaften in Gelnhausen. Er steigerte sich kontinuierlich von Sprung zu Sprung, war der einzige Springer, der über Siebenmeter sprang und mit 7,39 m überlegen gewann. 7,55 m muss er noch springen, um sein Ziel, die U 20 Europameisterschaften  in Tallin (Estland) zu erreichen. Das sollte am 03.07. in Mannheim bei der Ausscheidung im MTG-Stadion klappen. Nach seinen eher mäßigen Vorstellungen war Gelnhausen ein riesiger Schritt nach vorn.

Nach Gold griff auch die Sprinterin Larissa Mathes. „Ich wollte endlich mal die 100 Meter gewinnen … und dann das“.
Im Vorlauf und Zwischenlauf spielte sie mit ihren Gegnerinnen und lief mit 12,21 sec bis auf eine Hundertstel an ihre Bestzeit heran. Im Endlauf – man ließ sie 50 Minuten warten- es war kühler geworden und regnerisch. Sie verpasste den Start und ihre Hauptgegnerin kam mehr als günstig von den Blöcken, als ihr Finish kommen sollte,  verkrampfte sie. So wurde es  „nur“ Silber. Die spätere Siegerin hatte sie im Zwischenlauf noch um 2 Meter distanziert.  Für die 200 m am Sonntag hat sie sich viel vorgenommen. Es ist zu hoffen dass das Wetter mitspielt.

Ohne großes Training hatte man sich darauf verständigt, dass Yannick Roggatz bei den Hessischen auch 110 m Hürden laufen sollte. Allerdings zogen viele Läufer daraufhin zurück und am Ende blieben nur zwei Läufer übrig. Man einigte sich auf einen Einlagelauf und das Finale.
Im „Einlagelauf“ lief Roggatz mit 14,30 sec persönliche Bestzeit, Vereins- und Kreisrekord. Die Zeit kam für ihn überraschend.
Im Finale wollte er zu viel touchierte mehrere Hürden und lief unter dem Jubel des Publikums als Sieger in 14,50 sec mit weitem Vorsprung durchs Ziel. Eine eindrucksvolle Demonstration der Heppenheimer Hürdenschule.

Larissa Mathes hatte ihren Ärger vom Vortag überwunden, allerdings verschob man den Start im Finale diesmal nach vorne, so dass sie wenig Vorbereitungszeit hatte. Im  Vorlauf war sie mit 24,94 sec souverän unter 25 Sekunden gelaufen. Auch im Endlauf konnte ihr niemand widerstehen und sie siegte überlegen (siehe Foto) und wurde Hessenmeisterin. Nun hatte sie ihre Goldmedaille.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde Yannick Roggatz als bester Jugendmeister geehrt (Foto). Der Beifall des fachkundigen Publikums war ihm gewiss.

Posted: Juni 2011

TV Heppenheim - Pressebericht

Nach seiner Rückkehr aus den USA, wo er zum Studium weilte, griff der Weitspringer Remigius Roskosch (TV Heppenheim) bei den Hessischen Meisterschaften zum ersten Mal wieder in das Weitsprunggeschehen in Hessen ein. Bei sehr ungünstigen Witterungsbedingungen gewann er überlegen. Allerdings konnte man mit der Weite von 7,17 m nicht zufrieden sein. Da nützt es auch nichts, dass die Konkurrenz geradezu kläglich abschnitt und er mit allen seinen Sprüngen gewonnen hätte.
Da im neuen Kasseler Auestadion auch die Deutschen Meisterschaften 2011 ausgerichten werden sollen, muss an der Grube unbedingt einiges verbessert werden.
Schon jetzt kann man aber prognostizieren, dass der Weitsprung in Kassel Probleme haben dürfte.

Zweiter großer Sieg für den für den TV Heppenheim startenden Algerier Orthman Hadji Lazib

Diesmal siegte er über die 110 m Hürden in Argenton bei strömendem Regen und Gegenwind. Nächstes Rennen gegen Deutsche Konkurrenz wird in Kassel am kommenden Mittwoch sein.

Posted: Juni 2011

Yannick Roggatz mit aufsteigender Form in Regensburg

Beim Test für die U20-Springer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes am Samstag  in Regenburg zeigte der  Weitspringer Yannick Roggatz vom TV Heppenheim endlich aufsteigende Form. Gleich im zweiten Versuch der Weitsprungkonkurrenz setze er sich bei regulärem Wind mit 7,.30 m an die Spitze. Zwar übertrafen zwei weitere deutsche Jugendliche ihn mit mehr Windunterstützung knapp, aber „darauf kann man aufbauen“ meinte er. Zwei sehr gute, aber leider knapp übertretene,  Sprünge des frischgebackenen Abiturienten lagen bereits im Bereich seiner Bestleistung.

Posted: Juni 2011

Orthman siegt in Saint Bruic (Frankreich)

Den nächsten wirklichen Test wird es am 13. Juni in Wesel geben. In der Dudenstadt hat er letztes Jahr die Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaft in Kanada erreicht. Diesmal geht es um die Europameisterschaft in Tallin.  In Wesel wird auch Amerikaheimkehrer Remigius Roskosch wieder ins Weitsprunggeschehen eingreifen.
Zur gleichen Zeit trat Hürdenläufer Lazib in Saint Bruic (Frankreich) an. Der Afrikameister siegte überlegen bei Gegenwind und kühlem Wetter mit 13,67 sec. Er setzte sich gegen französische Konkurrenz durch. Sein Nahziel ist der algerische Rekord in dieser Disziplin, den er selbst mit 13,51 sec hält.

Posted: Juni 2011

Leichtathletik-Mädchen holen alle 4 Kreismeistertitel nach Heppenheim

10 Heppenheimer Mädchen und ein Junge kämpften am vergangenen Samstag in Fürth um die Kreismeisterschaften in 4 Disziplinen (50m, Weitsprung, Ball, 800 m). Bei den 8-jährigen Mädchen war Hanna Sigmann mit 3 ersten Plätzen die erfolgreichste Teilnehmerin. Sie gewann die 50 m in 8,9 sec., den Weitsprung (3,28 m) sowie die 800 m in hervorragender Zeit von 3:15,4 sec. Sina Kohl sicherte sich den Kreismeistertitel im Ballweitwurf mit 20 m, wurde mit persönlicher Bestleistung im Weitsprung (3,12 m) dritte und erreichte den 50 m Endlauf, in dem sie fünfte wurde. Maren Lautenschläger wurde im Ballweitwurf mit persönlicher Bestleistung von 18,50 m zweite und konnte es kaum glauben, denn bisher behauptete sie immer: „Ballweitwurf kann ich gar nicht.“ Komplettiert wurde das tolle Ergebnis mit dem 4. Platz von Christine Huck in 800 m (3:31,9) und deren Endkampfteilnahme in Ballweitwurf. Die Leistung von Christine ist umso beeindruckender, als dass sie eigentlich zu der Altersklasse der Bambini zählt. Ebenso wie Lilith Hanssen, die ebenso einen tollen Wettkampf bestritt und den Weitsprungendkampf bei einer Weite von 2,71 m nur um 3 Zentimeter verpasste.

Heppenheim konnte mit zwei Staffeln bei den Mädchen 8/9-jährige an den Start gehen. Die erste Staffel in der Besetzung Sina Kohl, Maren Lautenschläger, Vanessa Schaffer und Hanna Sigmann belegten einen tollen 2. Platz. Bemerkenswert war jedoch der fünfte Platz der zweiten Staffel, mit Cara Emmerich, Leonie Jabs, Lilith Hanssen und Christine Huck, mussten die vier doch gegen bis zu zwei Jahre ältere Mädchen laufen. Bei den 10-jährigen Mädchen waren Esther Spanheimer und Isabella Huck am Start. Esther Spanheimer wurde dritte im Ballweitwurf (25 m) und erreichte den 50 m-Endlauf, bei dem Sie sechste wurde. Einziger Junge war Ben Hoffmann, der einen tollen Wettkampf ablieferte. Mit persönlicher Bestleistung (3,32 m) wurde er bei den 9-jährigen dritter. Alle 10 Heppenheimer Mädchen feuerten Ben Hoffmann bei seinem 50 m-Lauf an und peitschten Ihn so zu einer tollen Leistung, die zur Endlaufteilnahme reichte. Dort belegte er den sechsten Platz.

Posted: Mai 2011

Spielericher Start in die Wettkampf-Leichtathletik

Nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr waren die Heppenheimer Leichtathleten auch dieses Jahr wieder bei der Spieleleichtathletik in Fürth am Start. Sechs Mädchen und zwei Jungs im Alter von 6-7 Jahren waren begeisterte Teilnehmer. Ein „Siebenkampf“ mit den Disziplinen Hindernislauf, Zonenweitsprung, Slalomlauf, Reifenzielwurf, Zonenwurf, Pendelstaffel und zum Abschluss ein Langstreckenlauf von 400 m (!) wurde ausgetragen. Alle Kinder meisterten die 7 Stationen mit Bravour und waren ebenso begeistert, wie die
Eltern, die mit Ihren Kindern mitfieberten und sie kräftig anfeuerten. Als Belohnung erhielten alle Kinder eine Urkunde und eine Medaille als Erinnerung an Ihr erstes Sportfest.

Posted: Mai 2011

Othman Lazib umjubelter Sieger in Weinheim

Absolute Spitzenklasse hatte sich in Weinheim am Wochenende bei der Cosinus-Kurpfalzgala versammelt und verwöhnte das Publikum mit großartigen Leistungen.
Auch die Heppenheimer Leichtathleten ließen erneut aufhorchen.

Im Finale der 110 m Hürden von Weinheim setzte sich der Afrikameister Othman Lazib vom TV Heppenheim durch, er lag vor allen deutschen Assen. Obwohl die Zeit mit 13,67 sec  nicht ganz so gut wie erhoff war, kam unmittelbar nach der Siegerehrung der Anruf aufs Handy von Coach Hansjörg Holzamer aus Hengelo wo sonntags das große Internationale stattfinden sollte. Mit einer Einladung hatte man nicht mehr gerechnet. Unmittelbar danach fuhr Othman bereits Richtung Holland. Er wollte sich eines der wichtigsten europäischen Meetings nicht entgehen lassen. Hier wird er erstmals auf hochwertige Konkurrenz treffen.
Zwei persönliche Bestleistungen lief die jugendliche Sprinterin Larissa Mathes vom TVH. Als Zweite im  B-Endlauf 12,20 sec über 100 m und noch wertvoller,  als Dritte im 200 m Lauf mit 24,71 sec. Kur den Atem anhalten: der Wind war im regelgerechten Bereich unter 2 m/sec. Da alle deutschen aussichtsreichen U20 Athletinnen am Start waren,  lässt das für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena hoffen.

Yannick Roggatz kam mit seinem Anlauf noch nicht zurecht und wurde mit 7,07 m Dritter in einem insgesamt enttäuschenden Wettbewerb. Hier spürte man doch deutlich den Abistress des Reiseners , der sich aber über das bestandene Abi freuen konnte. Am kommenden Wochenende in Regensburg will er wieder angreifen.

Posted: Mai 2011

Heppenheimer Sprinter dominierten bei den Kreismeisterschaften
Larissa Mathes dreifach Gold in Lampertheim

Die Sonne meinte es fast zu gut bei den Kreismeisterschaften in Lampertheim. Ein völliger Kontrast zum Vorjahr, als die Veranstaltung wegen Regens sogar ausfallen musste. Leider gab es am Anfang Probleme mit der Zeitmessung, so dass Läufe wiederholt werden mussten.

Im Mittelpunkt des Interesses für die Heppenheimer standen die Sprintwettbewerbe. Der für den TV Heppenheim startende Algerier Othman Hadj Lazib wollte mit seinem Vereinskollegen Paolo da Molino del Kojo ex aequo ins Ziel. Ihm war entgangen,  dass der Vorauf mangels Teilnehmer gleich der Endlauf war. So kamen beide in 11,06 sec mit weitem Abstand vor ihren Konkurrenten ins Ziel und Paolo hatte die berühmte Nase vorn. Im 200 m Lauf revanchierte sich Orthman – Paolo verzichtete – mit einem Sieg in 21,97 sec wieder mit riesigem Vorsprung.

Yannick Roggatz nutze die Veränderung in seiner Sprinttechnik zur neuen Bestzeit von 11,55 sec über 100 m und dem Sieg, das dürfte aber nicht das Ende sein. Zweiter hier in 12,01 sec Soheil Shams vom ebenfalls vom TVH.

Überragende weibliche Athletin war wieder einmal Larissa Mathes. Sie gewann sowohl die 100 m (12,50 sec), als auch die 200 m (25,05 sec) nah an ihrer Bestleistung  überlegen. Im Weitsprung sprang sie so nebenbei mit 5,27 m persönliche Bestleistung. Drei Goldmedaillen hängte man ihr um.

Überhaupt ließen die Nachwuchsspringer des TVH aufhorchen.  Patrick Knapp gewann mit Bestleistung und 5,70 m vor seinem Vereinskollegen Philipp Wipplinger  den Weitsprung der B-Jugend. Beide waren im Sprint bereits ganz vorne gelandet.

Mit erstaunlicher Steigerung auf 5,44 m gewann  Alejandro Zarza-Aquado den Weitsprung der A-Schüler. Als Zugabe war er auch bester Sprinter in dieser Klasse. Er schien sehr überrascht zu sein.

Ein neues Gesicht präsentierte sich in der Spargelstadt, Philippa Pausch. Die zierliche Bensheimerin startet seit Winter für den TVH und hat bereits viel dazugelernt. Sie wurde Dritte über 100 in und war auch im Weitsprungendkampf.

In der Mittagspause wurden vom TVH zwei Athleten durch den Leichtathletik-Kreis geehrt. Yannick Roggatz (u.a. Deutscher Jugendmeister und Teilnehmer an den Weltmeisterschaften in Moncton Kanada.) Larissa Mathes Endlaufteilnehmerin der Deutschen Jugendmeisterschaften und Hessische und Süddeutsche Meisterin.

Posted: Mai 2011




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